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Schreibersche Haus Nicolaiberg 3 07545 Gera Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude hatte eine wechselvolle Geschichte. 1686/88 wurde es auf der Brandstätte eines mittelalterlichen Burggutes errichtet. Von 1716 bis 1847 im Besitz der Kauf- und Handelsherren Schreiber, überstand es als einziges Wohngebäude innerhalb der Altstadt den größten Brand von Gera 1780. 1847 ging das "Schreibersche Haus" in den Besitz der Stadt über und beherbergte bis 1855 das Stadtgericht. Danach wurde es wieder privat genutzt, und erst seit 1947 dient es als Museum. Das Portal entstand zwischen 1760 und 1770. An der linken Seite erkennt man Merkur, den Gott der Kaufleute und an der rechten Seite befindet sich eine weibliche, allegorische Figur mit einem Bienenkorb in der rechten Hand. Sie weist auf die Personifikation des Fleißes hin.